Berlinale Tagebuch Tag 4, Sonntag 18. 02. 2018

Sara Casu, Alba Rohrwacher und Valeria Golino in „La Figlia Mia“

12.00 La Figlia Mia, Wettbewerb, Regie Laura Bispuri

Noch mal, nach „Wieża. Jasny dzień. / Tower. A Bright Day.“, die Frage: Was ist stärker, die Natur oder die Sozialisation, die Bindung an die leibliche oder an die soziale Mutter – eine Frage, die mir beide Filme zu einseitig beantworten, und die Figlia Mia auch noch nicht weniger blond (die biologische Mutter, die mit allen schläft) und braunhaarig (die soziale Mutter, die warmherzig und fürsorglich ist) besetzt, aber ein großartig gespielter (Alba Rohrwacher hätte den Silbernen Bären für diese Rolle bekommen können), voller neuer Perspektiven gedrehter, mit kräftigen, frischen Bildern aufgenommener Film, der ein Seh-Erlerbnis ist. Einer der besseren Filme des Wettbewerbs. Das, was er will, macht er gut.

15.30 The Real Estate, Wettbewerb, Regie Axel Petersén

Nach diesem Film hörte ich das erste Mal „Koslicks Rache“ als Kommentar unter den Kritiker*innen. Die Wackelkamera, dass speziell geblendete Licht lässt mich am Anfang Zweifeln, ob es ein Dokumentarfilm ist. Es zeigt aber nur so unbeschönigt wie möglich das Leben einer Immobilienbesitzerin (Léonore Ekstrand): Friseur, Anwaltsbüro, Fitnessstudio, Hausbegehungen, Seniorenzentrum. Was wollte dieser Film? Hypothesen, die ich gehört habe: „Reiche Leute haben auch Probleme“. „Schön, dass endlich mal einer einen Film über Gentrifizierung macht, der nicht links ist“. Aber warum in diesen Bildern? Ab Minute 60 habe ich ihn schlichtweg nicht mehr verstanden: Was ist diese Hütte? Was macht sie da? Wer ist dieser Mann? Warum geht sie nicht zur Polizei? Eine Sexszene unter nicht ganz jungen Schauspielern ist immerhin bemerkenswert und spannend gefilmt, wenn ich mir auch nicht ganz schlüssig bin, ob die Macher ihre Figur im Anschluss daran nicht verraten haben.

18.30 Becoming Astrid, Berlinale Special, Regie Pernille Fischer Christensen

Berlinale Special bedeutet, der Film war nicht gut genug für den Wettbewerb, aber zu gut für eine der anderen Reihen – eine sehr merkwürdige Definition, wenn man sich anguckt, dass die Highlights des Festivals meistens im Forum oder der Perspektive laufen. Warum dieser Film? Für viele eines der Highlights des Festivals. Der einzige Film, bei dem ich geweint habe. Ein Film, nach dem ich nach Hause gefahren bin, obwohl ich noch Programm gehabt hätte, einfach nur, um im Bus zu sitzen, aus dem Fenster zu sehen und mir dieses Berlin anzuschauen, das mir immer wieder die Frage stellt, wie viel sich Heimat eigentlich verändern kann.

Es ist ein historischer Film, er spielt um die Jahrhundertwende 1900. Er versucht, das Leben der jungen Astrid Lindgren nachzuzeichnen, basierend auf ihren eigenen Niederschriften über die Zeit. Zum Teil fiktionalisiert er auch. Die junge Schauspielerin Alba August spielt Astrid zu  jeder Zeit ihres Lebens anders, es ist tatsächlich ein Film über die Veränderungen des Lebens geworden. Tatsachen, die nicht langweilig werden, nur weil sie passiert sind (häufig das Problem von historischen Filmen, siehe „3 Tage in Quiberon“, weil an ihnen erzählt wird, was sie mit einem Menschen machen, und wie unterschiedlich Charaktere reagieren. Je mehr sich ereignet in diesem Film, in dem wenig Außergewöhnliches passiert, desto plastischer treten seine Welt, seine Figuren hervor. Es ist nicht die Geschichte einer berühmten Frau, es ist die Geschichte dieser einen Protagonistin, die so nachvollziehbar und konkret erzählt wird, dass sie einmalig erscheint und zugleich jedem Zuschauer während des Sehens passiert. Es ist ein Film über Fragen und Entscheidungen, über Mut und Leben, der zwar wunderbar ausgestattet ist als Film, der eine Zeit wiedergibt, sich aber nie wie ein Kostümfilm anfühlt.

 

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Aus dem Nichts (Fatih Akin)

Pünktlich zum Abschlussbericht des Hessischen NSU-Untersuchungsausschusses kommt Fatih Akins NSU-Hinterbliebenen-Drama „Aus dem Nichts“ in die Kinos. Der Film war für die goldene Palme in Cannes nominiert, konnte aber nur einen Preis für seine Hauptdarstellerin Diane Kruger mitnehmen. Die dominiert den Film in fast jeder Szene. Warum ist aus der Geschichte der NSU-Morde ein Film über das Leiden einer Deutschen geworden? Aus demselben Grund, aus dem der hessische Verfassungsschutz von dem geplanten Mord an Halit Yozgat im April 2006 in Kassel gewusst hat, aber nichts dagegen unternommen hat?

Braucht es das Leiden einer Deutschen, um sich zu identifizieren? Fatih Akin hat Erfahrung in der Besetzung bunter Casts – die Wahl auf die blonde Darstellerin Diane Kruger ist wohl nicht zufällig gefallen. An ihr inszeniert er eine fiktive Tragödie im Schatten der NSU-Morde. Die Unausweichlichkeit der antiken griechischen Tragödie nimmt er mit bis in den Schauplatz des dritten Teils, für den in Griechenland gedreht wurde und in die Besetzung von Diane Kruger, die mit der Rolle der Helena in „Troja“ ihren Durchbruch hatte.

Die realen Fälle dienen als zeitgeschichtliches Tableau, auf dem Akin ein Drama inszeniert, für dessen Funktionieren er einige Bedingungen konstruieren muss – und so wirkt der Film zunächst auch: Konstruiert. Eine Reihe von Szenen, die alle etwas zu gewollt wirken, die Kamera wackelt, Dialoge wie im Fernseh-Abend-Krimi: „Fühlen Sie sich in der Lage, uns bei den Ermittlungen zu helfen?“ „Kann das nicht bis morgen warten?“ „Gibt es jemanden den Sie anrufen können?“

Der Film kommt zu sich in der Ruhe der Kamera, in den Einstellungen, die den Szenen Raum geben, mehr zu sein als die Umsetzung der für die Handlungen notwendigen Informationen. Er verwendet viel Zeit auf die Exposition, und wo er Bilder verwendet, wird er oft sehr explizit metaphorisch:

Im Übersetzungsbüro, das zum Tatort wird, dem Ort, an dem eine Resozialisation gelungen ist, Flugtickets gebucht werden, zwischen Sprachen gewechselt wird, spritzt Blut auf eine Weltkarte.

Es regnet, es regnet über die bodentiefen Fensterscheiben der eskapistisch inszenierten Wohnung im Grünen, es regnet über die zu Tryptichen angeordneten Fensterscheiben im Polizeipräsidium. Der Schatten von Regentropfen läuft über Diane Krugers Gesicht, das große Teile der Laufzeit des Films im Fokus steht.

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The Square – eine geometrische Kritik.

The Square (Schweden 2017) – eine geometrische Kritik.

Anke Dörsam

Eine Reiterstatue aus Bronze, mit grüner Patina bedeckt, blickt den Zuschauer aus der Leinwand an. Sie hat aber keine Chance, etwas zu sagen, sondern wird an einen Kran gehängt – von einem Monteur, der sich in seinem neonorangenen Overall mit Reflektorenstreifen von ihr absetzt, als gehöre er in eine andere Dimension. Der blassgraue schwedische Himmel hängt über dem Museumsvorplatz, während ein Cello den Gesangspart in Bachs „Ave Maria“ übernimmt, begleitet anstelle der Instrumente von einer menschlichen Stimme. Wer begleitet hier wen, was? Der Kran begleitet die Statue nach unten, wo sie auf dem Pflastersteinboden zerschellt und ihren Kopf verliert. Niemand fängt ihn auf oder packt ihn in Transportkisten, weitere Bauarbeiter in Neongelb, das vor dem fahlen, beigen Stein wie Grün wirkt, hauen den Vorplatz auf, fügen einen Metallrahmen ein und walzen das Pflaster zu einer glatten Fläche. Das titelgebende Quadrat im Boden bleibt leer liegen.

Christian (Claes Bang) ist der Direktor dieses renommierten und progressiven „Museum X“. Eine Reihe von Pech, Vorurteilen und klassischem Führungsverhalten führen ihn in die Katastrophe: Ein Performance-Künstler (Terry Notaro) schmeißt den Starkünstler (Dominic West) aus einem Museumsempfang. Ein Medienskandal führt zu einer Kündigung. Es gibt Tote. Wenigstens metaphorisch. Ein Meta-Film.

Ein Film vom Scheitern (Regie und Buch: Ruben Östlund), und das fängt schon beim Quadrat an. Seine eingeebnete Fläche auf dem Museumsvorplatz wird nie den direkten Blick in das Gesicht des Zuschauers werfen wie die Plastik, die es ersetzt hat, und der Film selbst ist durchsetzt von verhinderten Quadraten: Rechtecken und Rauten. Die Rückseite eines Laptopbildschirms, überhaupt: Bildschirme, Smartphones, Projektionsleinwände. Aber auch Kacheln, Spiegel, Fenster, Treppen mit ihren abgegrenzten Flächen. Zum Quadrat schafft es kaum eine von ihnen, wie auch das titelgebende Kunstwerks es nur in den Dialog des Films schafft, der viel von dem tragen muss, was die Bilder nicht halten.

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The Party, Sally Potter, GB 2017

Ein Mann lässt eine Pistole aus seinem edlen Leder-Holster im Manufactum-Design, das mit feingegerbten Trägern über Kreuz auf dem Rücken befestigt ist, in der Mülltonne eines Einfamilienhauses verschwinden. Dann überlegt er es sich noch einmal anders. Eine Schwangere tritt in denselben engen Hinterhof, um frische Luft zu schnappen.
Let the games begin.

 

Die Story

Janet (Kristin Scott Thomas, yeah) feiert ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin von Großbritannien im engsten Freundeskreis. Ihr Ehemann, dessen beste Freundin Martha (Cherry Jones!) samt schwangerer Partnerin Jinny (Emily Mortimer), deren beste Freundin April samt Noch-Ehemann Gottfried (Bruno! Ganz!) sind anwesend – eigentlich sollte auch noch ihre Assistentin und mögliche Konkurrentin Marianne und deren Mann (Cillian freakin‘ Murphy) kommen – der kommt aber alleine.
Es entwickelt sich ein Kammerspiel aus sieben Personen im typischen englischen Reihenhaus mit Hinterhof, in Schwarzweiß, also „Arsen mit Spitzenhäubchen“ im Jahr 2017 – die Screwball-Komödie zum Brexit in hinreißenden 71 Minuten Kürze Länge.

 

Und, wie finden wir das?

Irre schön inszeniert, irre gut geschnitten, großartige Schauspielleistung, und doch wirken die pointiert hingeschmissenen Dialoge etwas ermüdend; sie bleiben stakkatoartig auf einem Level. Einzig die Musik steigert sich. Von Irish Folk über Jazz, Hip Hop, Requiem und Flamenco wiederholt sich kein Musikgenre, das über die umfangreiche Plattensammlung von Janets Ehemann eingespielt wird. Je weiter die Farce voranschreitet, desto mehr clasht der Soundtrack mit dem, was passiert. Vier Mal allein fällt der Satz „It‘s over“, um zu markieren, dass mal wieder eine Paarkonstellation eine Trennung für eine gute Idee hält – wie explizit das hier als Parabel über den Brexit gedacht ist, bleibt offen. Es macht jedenfalls großen Spaß, mitzudenken, wenn sich der Ire und der Brite um Marianne (die Nationalfigur der Franzosen) streiten und der Deutsche als Katalysator des Konflikts philosophische Sinnsprüche klopft. Der Film, der im Wettbewerb der Berlinale lief, ist für seinen absoluten Mut zu bewundern: Ein schwarzweiß gefilmtes Kammerspiel als Screwball-Komödie. Völlig gegen den Zeitgeist.

Als Sneakgänger*in weiß man, wie viele Filme sich im letzten Jahr eher jenseits der zwei Stundendauer eingependelt haben (dann verpasst man nämlich die letzte S-Bahn). Wenn ein Film aufhört, wenn’s am Schönsten ist, hat das eine erstaunliche Auswirkung auf seine Struktur. Er bekommt eine energiereiche Dringlichkeit. Die einzelnen Szenen entfalten sich im Rückblick anders.

 

Schlechtester Dialog

Alles, was April sagt. Wahlweise auch alles, was Gottfried sagt. Der Szenenschnitt wechselt immer haarscharf in dem Moment, indem die Lächerlichkeit des Dialogs am besten betont wird. Besonders schön ist auch, wenn Bruno Ganz als Gottfried seinen Hitler-Tonfall rausholt.

 

Reaktionen aus dem Publikum

Es soll ja Sommer sein, und an einem der tatsächlich warmen Tage, an denen man nicht einmal einen mitgebrachten Pulli für den Heimweg braucht, ist die Sneak überraschend voll. Die Schlange geht bis kurz vor den Lernladen als der Film eigentlich schon beginnen sollte.
Die erste Begeisterung, als die Darstellernamen eingeblendet werden, eine Schauspielerin, die allein einen Film tragen könnte nach der anderen. Dann. Geht. Es. Weiter. Irgendwann steigt mit jedem Musikeinsatz das Lachen neu ein, besonders herzlich beim Requiem. Am Ende sind alle so verblüfft, dass der Film nach 71 Minuten zu Ende ist (ist ja ne Sneak, ist man nicht drauf vorbereitet), dass alle noch bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben, um zu gucken, ob es später vielleicht doch noch weitergeht.

 

Äh, und der Bechdel-Test?

Ja, bereits in den ersten 30 Sekunden. Innerhalb der ersten zwei Minuten sprechen sich sogar zwei Frauen mit Namen an. Und es geht nicht nur um Männer und auch nicht nur um Kochen, Waschen und Kinder versorgen, sondern um die Wünsche, Ziele und Erfolge der Frauen und der Britischen Bevölkerung. Und um Ideale. Und um Rache. Naja, und um Liebe irgendwie auch.

 

Fazit

Ein Film, der alles anders macht als der heutige Zeitgeist, aber alles richtig. Wenn man schon nicht wegen der Stars reingeht, ist „The Party“ schon aus Neugierde auf eine andere Erzählweise zu empfehlen.

 

Diese Rezension wurde zuerst veröffentlicht bei ZurQuelle.

Wilde Maus, Österreich 2017

2 Musikkritiker*innen laufen 5 Minuten lang durch die Redaktion, kein Schnitt. Die Kamera filmt den walk-and-talk in bester Sorkin-Tradition von vorne. 5 Minuten lang unterbricht niemand diesen Dialog über Musikrezeption, von der 5. Symphonie von Bruckner über die White Stripes zu Jack White. Das hat sich seit Tarantino keiner mehr getraut. Und damit fängt der Film erst an.

 

Die Story

Dr. Georg Händel (Josef Hader – Regie: Josef Hader – Buch: Josef Hader), Misanthrop und Musikkritiker der fiktiven Wiener Gazette „Express“, wird gefeuert (unsanft, aber schmierig). Er plant die Rache an seinem Chef (Jörg Hartmann). Seine Frau Johanna (Pia Hierzegger) will mit ihm ein Kind. Mit einem Kompagnon (Georg Friedrich) übernimmt er ein Fahrgeschäft (Wilde Maus) im Wiener Prater (der Prater spielt die eigentliche Hauptrolle).

 

Und, wie finden wir das?

Geil. Bildaufnahmen, Dialoge, Weltschmerz. Endlich habe ich Österreich verstanden. Und den Jahrmarkt als solches. Bisher war mir schleierhaft, was toll daran sein soll, jetzt plane ich meinen ersten Full-Ride-Vergnügungsparkaufenthalt. Also, es geht im Leben darum, den unglaublich geilen Himmel anzugucken, wie nach einer durchgemachten Nacht auf einer Dorf-Kirmes, vorzugsweise auf dem Dach eines Achterbahnriesenrades im Prater, über den Dächern von Wien. Mega. Himmel. Sitzen Figuren im Auto und gucken nicht in den Himmel, regnet es meistens.

Den Soundtrack (wir befinden uns im Leben eines ehemaligen Mitstreiters des arrivierten Feuilleton) kann man als Zwischenüberschriften des unaufhaltsamen Abstiegs eines Kritikers lesen: Händels „La Folia“ (Die Dummheit) bei Regen, er brüllt in ein Auto. Der Rache-Klassiker (Auto-Lack mit dem Schlüssel zerkratzen) zu Bethovens Eroica (die heldenhafte Sinfonie) – noch mehr Regen. Mit dem neuerstandenen Klappmesser samt patriotischem Hirschhorngriff ein Cabrio-Cover aufschlitzen zu Händels Messias. Mehr Regen, versteht sich. Der hat ein tolles Sounddesign. Dr. Georg Händel geht in den Prater, haut auf den Lukas und fährt Fahrgeschäft. Im Hintergrund läuft Tod und Mädchen, Schubert (https://zqzaubert.de/kultur/egon-schiele).

Eine Figurenkonstellation wie in Schnitzlers Reigen. Einen Maskenball gibt es auch. Die Prateraufnahmen lassen Orson Welles‘ „Der dritte Mann“, in modernem Bonbonbunt wiederaufleben. Wien as Wien can. Keiner hört Wanda.

 

Schlechtester Dialog

Laß mich ausreden.“ „Wer bist du, dass du mein Leben zerstörst?“

– ein bisschen eine romantisch Komödie ist es doch. Zu Stravinskys Feuervogel betritt ein neuer Szenen-Klassiker den Kanon der romantischen Komödie: Beziehungsgespräch im stehenden Auto löst Rückstau in die Innenstadt aus.
Reaktionen aus dem Publikum

Nachdem das Ursprungsland des Filmes eingeblendet wird (Österreich!), multiples „Oh ja“ im Publikum. Deutliche „Wow“s bei einer Szene, bei der ein Mann im Schnee sitzt (Die logische Weiterentwicklung im nächsten Aggregatzustand nach dem Filmplakat von „Hader spielt Hader“ auf dem Hader mit dem Kopf halb im Wasser ist). Lacher. Gruseln. Mehr Lacher, gehen in Johlen über, zwei Mal Applaus, einmal vor dem Abspann, noch lauter nach dem Abspann (frag mich nicht, wieso, vermutlich, weil der mit einem klassischen Konzert unterlegt war, danach klatscht man ja, und mit Dr. Georg Händel sind wir jetzt irgendwie alle zu klassischen-Musik-Fans geworden.)
Äh, und der Bechdel-Test?

Nein. Gibt keine Szenen in der zwei Frauen miteinander reden.

 

Fazit

Könnte zum Kultfilmklassiker werden oder ein Revival für Klassische Musik auslösen oder den Geheimtipp-Status von Wien beenden oder den Jahresumsatz der Jahrmarktindustrie verdoppeln → reingehen .

 

Diese Rezension (leicht gekürzt) wurde zuerst veröffentlicht bei ZurQuelle.